Dienstag, 28. Juli 2015

#Thoughts








Manchmal überkommt einen die Gewissheit, dass sich etwas ändern wird.
Manchmal nimmt man sich fest vor, etwas zu ändern.
Manchmal ändert sich etwas, ohne dass man es beabsichtigt hat.

Aber was ist, wenn man im Netz seiner eigenen Gedanken hängen bleibt, wenn sich Dinge ändern, die so bleiben sollten, wie sie einmal waren, und andere Dinge in einem Zustand verharren, den man gerne verändern würde?

Wo liegt das Geheimnis? Ist es unsere Zeit, mit der wir nicht umzugehen wissen? Sind es die Menschen, die uns falsche Hoffnungen machen und uns irre führen, auf den Wegen der Freundschaft, der Liebe, des Vertrauens? Sind es wir selbst, die uns im Weg stehen, die an Dingen festhalten, die schädlich sind, vielleicht sogar zerstörerisch?

Die Antworten auf diese Fragen bleiben uns verborgen, was also bleibt zu tun? Veränderung schaffen? Im Stillstand verharren? Alles was wir wollen ist es, zu leben, frei zu sein von den Dingen, die uns belasten und verletzen. Das Leben ist ein Spinnennetz, immer und immer wieder verfangen wir uns darin und fühlen uns, als säßen wir in der Falle. Ein Teufelskreis aus Entscheidungen, Emotionen, gebrochenen Herzen und Stimmen, die einem zuflüstern, was man tun soll.

Wir werden gezeugt, geboren und dann sterben wir.
Wir treffen auf Menschen, die wir eines Tages wieder aus den Augen verlieren. Wir verletzen uns gegenseitig, versuchen zu lieben, und dabei nicht zu zerbrechen.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist sinnlos. Veränderung ist, was ein Mensch braucht, um sich fortzubewegen im Kreislauf des Lebens. Aber was, wenn wir nicht im Stande sind, Veränderung zu schaffen? Sind wir zu schwach, um dieses Leben zu meistern, um sich damit brüsten zu können, glücklich gewesen zu sein?




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